Beschäftigt sein und vorankommen
Das Pareto-Prinzip aus „Reicher als die Geissens“ hat mich nachhaltig geprägt. Daran knüpft für mich die Frage an, welcher Teil einer Arbeit das Ergebnis tatsächlich voranbringt. Ein voller Tag allein gibt darüber noch keine Auskunft, denn beschäftigt kann man auch mit Dingen sein, die an der entscheidenden Stelle wenig verändern.
Bei einem Angebot lässt sich beispielsweise viel Zeit in die Gestaltung stecken, während noch unklar ist, ob der beschriebene Umfang überhaupt gebraucht wird. Ein Gespräch mit einem möglichen Kunden könnte dann mehr klären als die nächste Überarbeitung. Die Gestaltung wäre deshalb nicht unwichtig, aber die offene Frage liegt zunächst woanders.
Das ist kein Grund, Genauigkeit gegen Schnelligkeit einzutauschen. Eine Aufgabe kann viel Zeit brauchen, weil sie sorgfältig gemacht werden muss. Interessant wird die Unterscheidung dort, wo zusätzlicher Aufwand das Ergebnis kaum noch verändert, während eine andere wichtige Frage liegen bleibt.